Purinarme Ernährung - Beispiel-Wochenplan
Letzte Aktualisierung: 27. September 2026
Die Theorie hinter einer purinarmen Ernährung klingt einfach: weniger Fleisch, Meeresfrüchte und Alkohol, mehr Gemüse, Vollkornprodukte und Milchprodukte. In der Praxis ist jedoch oft die tägliche Essensplanung am schwierigsten. Im Folgenden findest du einen Beispiel-Wochenplan, der überwiegend aus Lebensmitteln mit niedrigem und mäßigem Puringehalt besteht und als Ausgangspunkt für deine eigene Ernährung dienen kann.
Montag
- Frühstück: Haferbrei mit Milch, Joghurt und Kirschen
- Mittagessen: Reis mit gebratenem Gemüse (Paprika, Zucchini, Karotten) und Spiegelei
- Abendessen: Brötchen mit Quark, Gurke und Salat
Dienstag
- Frühstück: Brötchen mit Käse und Tomate
- Mittagessen: Nudeln mit Tomatensauce, Zucchini und Basilikum
- Abendessen: Kartoffelsalat mit Ei und Joghurt-Dressing
Mittwoch
- Frühstück: Naturjoghurt mit Obst und Nüssen
- Mittagessen: Hühnerbrust (ohne Haut, mäßige Portion) mit Graupen und Karottensalat
- Abendessen: Kürbis- oder Karottencremesuppe
Donnerstag
- Frühstück: Haferbrei mit Apfel und Zimt
- Mittagessen: Kartoffeln mit Quark und Schnittlauch, dazu Rote-Bete-Salat
- Abendessen: Brötchen mit Eiersalat und Radieschen
Freitag
- Frühstück: Pfannkuchen mit Quark und Obst
- Mittagessen: Fisch (z. B. Kabeljau) in kleiner Portion, gebacken mit Kartoffeln und Gemüse
- Abendessen: Quinoasalat mit Gurke und Feta
Samstag
- Frühstück: Rührei mit Tomate und Brot
- Mittagessen: Vollkornnudeln mit Linsen und Gemüse
- Abendessen: Quark mit Schnittlauch und Tomate
Sonntag
- Frühstück: Müsli mit Milch und saisonalem Obst
- Mittagessen: Brathuhn (kleine Portion) mit Kartoffeln und Krautsalat
- Abendessen: leichter Salat mit Käse, Nüssen und Honig-Senf-Dressing
Ein paar Regeln für deinen eigenen Ernährungsplan
- Behandle Fleisch und Fisch als Ergänzung zur Mahlzeit statt als Hauptbestandteil - kleinere Portionen, seltener.
- Trinke tagsüber viel Wasser - das unterstützt die Nieren beim Ausscheiden von Harnsäure.
- Schränke Alkohol, besonders Bier, und zuckerhaltige Getränke ein.
- Gemüse wie Spinat oder Spargel musst du nicht ganz weglassen - in vernünftigen Mengen sind sie unbedenklich.
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Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsberaterische Beratung. Bei Unsicherheiten besprich deine Ernährung mit deinem Arzt oder einem Ernährungsberater.