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Ernährung bei Gicht - was essen, was meiden

Letzte Aktualisierung: 27. September 2026

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen Harnsäureüberschuss im Körper verursacht wird, der in den Gelenken kristallisiert und schmerzhafte Entzündungen auslöst. Die Ernährung allein ersetzt keine Behandlung, ist aber einer der wichtigsten Faktoren, um Häufigkeit und Stärke der Anfälle zu verringern, da ein großer Teil der Harnsäure im Körper genau aus dem stammt, was wir essen.

Was sind Purine und warum sind sie wichtig

Purine sind natürliche chemische Verbindungen, die in vielen Lebensmitteln vorkommen. Der Körper baut sie zu Harnsäure ab. Bei gesunden Menschen wird der Überschuss effizient über die Nieren ausgeschieden, bei Gicht funktioniert dieser Mechanismus jedoch schlechter, weshalb eine Reduzierung sehr purinreicher Lebensmittel sich direkt in einem niedrigeren Harnsäurespiegel im Blut niederschlägt.

Was du meiden solltest

Was du bedenkenlos essen kannst

Praktische Tipps für den Alltag

Statt ganze Lebensmittelgruppen komplett zu streichen, ist es sinnvoller, in Maßen und Häufigkeit zu denken - zum Beispiel rotes Fleisch seltener und in kleineren Portionen statt es ganz wegzulassen. Wer laufend notiert, was und wie viel man isst und trinkt, erkennt leichter die eigenen persönlichen „Auslöser“ für Anfälle, die nicht immer mit den allgemeinen Empfehlungen übereinstimmen.

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Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsberaterische Beratung. Bei Unsicherheiten besprich deine Ernährung mit deinem Arzt oder einem Ernährungsberater.