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Tabelle purinreicher Lebensmittel - die vollständige Übersicht

Letzte Aktualisierung: 27. September 2026

Statt sich genaue Milligrammwerte pro 100 g Lebensmittel zu merken (die je nach Quelle und Zubereitung ohnehin variieren), ist es viel praktischer, in Risikogruppen zu denken. Im Folgenden findest du eine Einteilung in vier Gruppen - von Lebensmitteln, die du meiden solltest, bis zu völlig unbedenklichen.

Sehr hoher Puringehalt - meiden

Hoher Puringehalt - einschränken

Mäßiger Puringehalt - in vernünftigen Mengen unbedenklich

Niedriger Puringehalt - täglich unbedenklich

Eine wichtige Anmerkung zu Gemüse der "mäßigen" Gruppe

Spinat, Spargel oder Pilze enthalten zwar technisch gesehen einiges an Purinen, Studien bestätigen aber nicht, dass sie das Anfallrisiko so erhöhen wie Fleisch oder Meeresfrüchte. Pflanzlichen Purinen wird generell eine geringere Wirkung auf den Harnsäurespiegel zugeschrieben als tierischen, daher muss man nicht ganz auf sie verzichten.

So nutzt du diese Einteilung im Alltag

Am einfachsten baust du Mahlzeiten hauptsächlich aus Lebensmitteln der niedrigen und mäßigen Gruppe auf und behandelst die hohe und sehr hohe Gruppe als gelegentliche Ergänzung statt als tägliche Grundlage. Statt jedes Lebensmittel von Hand zu prüfen, kannst du Mahlzeiten auch einfach in einer App protokollieren, die die Tagessumme selbst berechnet.

In PuriCalc findest du eine integrierte Datenbank mit über 1.000 Lebensmitteln mit bereits zugeordnetem Puringehalt, sodass du nicht jede Zutat selbst einordnen musst. PuriCalc herunterladen →


Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder ernährungsberaterische Beratung. Bei Unsicherheiten besprich deine Ernährung mit deinem Arzt oder einem Ernährungsberater.